Aha

Aktualisiert: 7. Sept. 2019

Was machst du da eigentlich?





Ausbildung zur Friseurin/ Friseur „Aha, interessant. Und was darfst du da machen, bestimmt stehst du da nur rum und schaust zu wie man eine Schere hält. Oder?“Aha

Der erste Gedanke

Ja genau wir Azubis haben ja sonst nichts Besseres zu tun als im Nacken der Friseurin zu stehen und ihr beim Kämmen zuzuschauen oder wie sie im vergleich zu einer anderen Kollegin die Schere hält.

Nein liebe Leserinnen und Leser, nur stehen und gucken ist AUSGESCHLOSSEN.

Mithelfen, Eigeninitiative zeigen und im ganzen Background AKTIV mitwirken ist angesagt, denn ohne Fleiß kein Preis in unserem Fall „ist noch nie ein Meister vom Himmel gefallen“.

Schöne Sprichwörter, die wir alle kennen, lieben und hassen.

Aber um als Friseurin im Berufsleben zu funktionieren, müssen wir erst lernen was alles dazugehört,

und dazugehört nicht nur das Halten der Schere, sondern das Ganze drum herum all das was für den Gast unsichtbar ist.

Bevor wir eine Schere in die Hand nehmen dürfen, werden wir im Betrieb auf unsere Genauigkeit geschult, dass funktioniert so: „bereite den Gast bitte für den Haarschnitt vor“



Denken: "Was brauche ich dafür?"

· Einen Sauberen Bedienungsplatz (Stuhl, Ablage, Spiegel, Boden, Boy,

all das muss immer sauber und ordentlich gehalten werden)

· Kopfhautdiagnose (falls die Friseurin noch keine durchgeführt hat)

· Kopfmassage

· Eine Halskrause

· Einen Sauberen Umhang

· Die Friseurin Informieren, wenn der Gast bereit für ihren Einsatz ist

Wenn ihr euch jetzt fragt „was macht die Friseurin in der Zwischenzeit?“ kann ich euch sagen

„nein sie hat keinen Kaffee getrunken oder hinten in der Ecke gelästert!“

In dieser Zeit Berät Sie ihren nächsten Gast, damit alles reibungslos und ohne lange Wartezeiten vorrangeht.


Zurück zu unseren Aufgaben


Sind die Bedienungsplätze Sauber? Handtücher und Umhänge frisch gewaschen? Ist der Gast gut versorgt? (hat er was kaltes oder warmes zu trinken?) ist das erst erledigt geht es auch weiter im Plan.

Kommen wir zur Haarfarbe, dafür brauchen wir Farbumhänge, saubere Handtücher, Servietten, feuchtes Wattestück, Farbschälchen und Pinsel natürlich ohne Farbreste.

Da wir Azubis ja nicht nur Vorbereiten und Aufräumen, sondern unseren Friseurinnen Assistieren, müssen wir auch verschiedene Farbtechniken/ Auftrage Techniken kennen und diese einwandfrei beherrschen.

Aber nicht nur das Auftragen der Haarfarbe muss gelernt sein, sondern auch deren Zusammensetzung und die jeweiligen Mischverhältnisse. Im ersten Ausbildungsjahr mischt noch oft die Friseurin die Farbe, die wir dann auftragen.

Weil Farbe nicht gleich Farbe ist werden wir zusätzlich zur schule natürlich auch intern geschult nicht nur von unseren Kolleginnen und Chefin, sondern auch in Seminaren und Intensivschulungen.

Wenn jeder unserer Handgriffe sitzt und wir den Ablauf sicher und eigenständig durchführen können, geht’s ins Haar, dessen Aufbau und Wachstum wir detailliert in der schule erklärt bekommen und zugleich lernen wir im Betrieb welche Haarstruktur welche Pflege benötigt und welche Schnitt Technik wir zum Haar auswählen.

Apropo auswählen, die Terminierung am Computer und Telefon laufen auch noch alle Parallel zu unserem kleinen Zeitvertreib versteht sich. Ich Persönlich bin froh, dass wir unsere Rezeptionistin haben sie uns mit der Planung und den ganzen Produkt Bestellungen so gut unter die Arme greift! An dieser Stelle danke Rebecca.

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